Wieder fühlen lernen. Inneren Halt finden. Lebendiger in Beziehung sein. 
Erfahrungsweg für Körper, Bewusstsein und Beziehung.

Was sind Dunkelnächte?

Die Rauhnächte sind vielen Menschen vertraut. Weniger bekannt sind die Dunkelnächte, jene Zeit davor, in der der Blick zunächst zurückgeht.
Für mich gehören beide Zeiten zusammen: Die Dunkelnächte laden dazu ein, das vergangene Jahr noch einmal bewusst zu betrachten. Was war wesentlich? Was ist unvollendet geblieben? Was darf gewürdigt, abgeschlossen oder losgelassen werden? Die Rauhnächte richten den Blick anschließend nach vorn. Sie öffnen einen Raum für Ausrichtung, Intuition und die Frage: Wie möchte ich dem kommenden Jahr begegnen? So entsteht eine Bewegung von Rückschau über Loslassen hin zu Neuausrichtung.

Die Magie der Dunkel- und Rauhnächte
In meinem Buch „Die Magie der Dunkel- und Rauhnächte • Tore zwischen den Zeiten“ begleite ich durch beide Phasen: durch zwölf Dunkelnächte der Rückschau und zwölf Rauhnächte der Neuausrichtung. Mit Impulsen zur Selbsterforschung, Ritualen, Meditationen und Fragen, die Raum für den eigenen Prozess lassen. Für mich sind die Dunkel- und Rauhnächte deshalb nicht nur eine spirituelle Tradition, sondern auch ein Raum für Selbsterforschung und persönliche Entwicklung.

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Häufige Fragen zu den Dunkelnächten

Wann beginnen die Dunkelnächte?
Dafür gibt es heute unterschiedliche Angaben und Traditionen. In meinem Weg durch die Dunkel- und Rauhnächte beginnt die Vorbereitung am 9. Dezember und führt durch zwölf Dunkelnächte bis zur Wintersonnenwende.

Sind Dunkelnächte und Sperrnächte dasselbe?
Die Begriffe werden heute teilweise gleichbedeutend verwendet, teilweise unterschiedlich verstanden. Auch Beginn und Dauer werden je nach Quelle verschieden angegeben. Nicht alles, was heute als alte Überlieferung dargestellt wird, lässt sich historisch eindeutig belegen.
In meinem Weg stehen die zwölf Dunkelnächte für die Rückschau auf die zwölf Monate des vergangenen Jahres. Die zwölf Rauhnächte öffnen anschließend den Raum für das kommende Jahr.

Was ist der Unterschied zwischen Dunkelnächten und Rauhnächten?
Die Dunkelnächte sind in meiner Arbeit eine Zeit der Rückschau auf das vergangene Jahr. Die Rauhnächte richten den Blick anschließend auf das kommende Jahr.

Was macht man in den Dunkelnächten?
Es gibt dafür keine einzige richtige Form. Schreiben, Meditation, Räuchern, ein Spaziergang oder ein stiller Moment am Abend können Teil davon sein.
In meiner Arbeit verbinde ich jede Dunkelnacht mit einem Monat des vergangenen Jahres. So entsteht Schritt für Schritt ein bewusster Rückblick auf das, was erlebt, begonnen, beendet oder vielleicht noch nicht abgeschlossen wurde.

Muss ich alle Dunkelnächte durchführen?
Nein. Die Dunkelnächte sind keine Pflicht und kein starres Programm. Sie sind eine Einladung, dir Zeit für Rückschau, Würdigung und Loslassen zu nehmen.

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Buch: Die Magie der Dunkel- und Rauhnächte • Tore zwischen den Zeiten“ von Nadine Leurs-Burkatzki  • ISBN: 978-3-7583-2017-0